O Sohle mio!

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O Sohle mio!

Fundamente und Sohlplatte wurden gegossen. Unser Haus hat seinen Platz auf dem Grundstück gefunden.

Die Form des Hauses ist endlich erkennbar

Rundumblick im Garten

Zuerst die Verschalung,

dann die Bewehrung drauf

und einmal vollkleistern.

Fertig ist die Sohlplatte!

Wetterbedingt hat sich das Ende der Erdarbeiten um einen Tag verzögert. Wir mussten schon etwas schlucken, als wir die endgültige Höhe der Aufschüttung in Augenschein genommen haben, aber nach dem Nachmessen stellte sich heraus, dass es tatsächlich nur die geschätzten 105cm an der tiefsten Stelle wurden. Jetzt sind wir mal auf die Rechnung gespannt...

Bei deutlich besserem Wetter ging es für die Arbeiter von Schrandt am Donnerstag daran, Platz für die Streifenfundamente zu schaffen. Das Ergebnis haben wir uns nach der Arbeit bei schönster Abendsonne angeschaut und waren hin und weg. Endlich konnten wir zum ersten Mal sehen, wie das Haus auf dem Grundstück stehen und wie groß es überhaupt werden wird. Ein Moment, vor dem uns viele schon scherzhaft gewarnt hatten, weil man sich wohl gerne wegen der als zu klein empfundenen Ausmaße erschrickt. Zitat unserer Bankberaterin damals: "Da passt niemals meine Couch rein!" Wir dagegen konnten nicht oft genug um das "Haus" herumgehen und uns ausmalen, was wir an dieser Stelle irgendwann mal machen werden. Die Entwässerungsrohre waren ebenfalls schon eingelassen worden und gaben ein gutes Gefühl dafür, wo sich später was im Haus befinden würde.

Für den nächsten Tag war das Gießen der Sohlplatte vorgesehen und deshalb musste ich morgens die Mehrspartenhauseinführung abliefern. Gegen Mittag schaute unser Sachverständiger vorbei, um sich Planum, Bewehrung und andere wichtige Punkte anzusehen, bevor das Gießen startet. Und dann hieß es für alle auf der Baustelle warten. Am späten Nachmittag kam endlich der Beton und wurde über einen beeindruckenden Ausleger eingebracht. 

Für unseren 1. Mai-Ausflug griffen wir mal nicht zur Bierflasche, sondern zum Maßband und fuhren zur Baustelle, um die Sohlplatte nachzumessen. Es wurde wirklich sehr ordentlich gearbeitet, quasi auf den Zentimeter genau. Mir war im Vorfeld nicht klar, mit welchen Toleranzen am Bau denn so zu rechnen sei und hatte mich auf größere Abweichungen eingestellt. Schön zu sehen, dass es das Hin- und Herschieben der Wände im Grundriss für ein bisschen mehr Platz in den Räumen bis hierhin schonmal geschafft hat.