Wie alles begann

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Wie alles begann

Unsere "Leidensgeschichte" von Ende 2012 bis zum Sommer 2015, als unser Projekt Hausbau endlich Formen annahm.

Ein Haus ganz nach unserem Geschmack

Nachdem wir geheiratet und sich auch schon Nachwuchs angekündigt hatte, war Ende 2012 der Entschluss ziemlich schnell gefasst, dass wir wohl nicht mehr lange in unserer Mietwohnung bleiben werden. Wie falsch wir damit lagen, wollen wir in unserem ersten Blogeintrag erzählen.

Leider hatten wir für unser Projekt Hausbau einen denkbar schlechten Augenblick erwischt. Aufgrund der damals schon vorherrschenden Niedrigzinsen, war das ganze Land im Baufieber und der Grundstücks- bzw. Hausmarkt entsprechend leergefegt. Anspruchsvoll wie es wahrscheinlich anfangs jeder in dieser Situation ist, gab man sich auch nicht mit jedem angebotenen "Filetstück" (O-Ton eines Maklers über ein Grundstück direkt an einer stark befahrenen Bahnlinie) zufrieden. Dazu sollte es natürlich auch noch eine ruhige Lage mit trotzdem guter Verkehrsanbindung in annehmbarer Entfernung zu unseren Arbeitsplätzen und dazu natürlich auch noch bezahlbar sein. Ist doch nicht zuviel verlangt, oder? Doch, das war es. Nichts entsprach unseren Vorstellungen und viele der Grundstücke aus dieser Zeit sind jetzt (Januar 2016) immer noch nicht verkauft. Also hat uns unser Bauchgefühl nicht getrügt. Nichts schien von Erfolg gekrönt zu sein. Auf das Grundstücksgesuch in der NOZ gab es gerade einmal eine Rückmeldung (ist bis jetzt noch nicht verkauft) und sogar das Suchen nach Baulücken über Google Maps und anschließendem Klingeln, artigem Vorstellen und nettem Nachfragen hat uns zwar Erfahrungen für eine zukünftige Vertreterkarriere beschert, aber genau nichts gebracht. Also blieb uns nichts anderes übrig, als auf eines der neu zu entwickelnden Baugebiete in unserer Wunschstadt Georgsmarienhütte zu setzen.

Es folgte ein Besuch bei Herrn Budke im Rathaus, der uns über die neuen Baugebiete aufklärte. Von einem hatten wir im Vorfeld bereits erfahren und auch der zeitliche Horizont hörte sich interessant an: Beginn der Vermarktung im Herbst 2013 und wir wären von Anfang an im Boot. Dazu eine 1A-Lage direkt am östlichen Zentrumsrand und landschaftlich schön eingefasst. Was will man mehr? Gut, die Anzahl der geplanten Einfamilienhausgrundstücke war nicht gerade groß, aber durch die geplante Bevorzugung von jungen Familien bei der Vergabe und dem Umstand, dass Verena den größten Teils ihres Lebens bereits in Georgsmarienhütte gewohnt hat, machten wir uns berechtigte Hoffnungen auf eines der begehrten Grundstücke. Unser Plan B war eine parallele Bewerbung für das ebenfalls neu geplante Baugebiet "Östlich Buchgarten - Erweiterung" am Südhang des Harderbergs mit rund 40 Einfamilienhausgrundstücken. Also mussten wir nur rund ein Jahr auf die Vergabe warten und uns schon mal auf die Suche nach einem Bauunternehmen machen. Dachten wir...

Das erste Unternehmen, das wir uns ansahen, war Viebrockhaus. Viebrockhaus ist überregional tätig, wirbt mit einer extrem kurzen Bauzeit von 3 Monaten und dabei natürlich hoher Qualität. Grund genug, dem Musterhauspark in Ostbevern einen Besuch abzustatten. Wir waren angenehm überrascht, ließen uns einen Katalog zusenden und vereinbarten einen ersten unverbindlichen Beratungstermin (auf einem Sonntag Abend!). Als wir zu diesem wieder in Ostbevern ankamen, "erfreuten" wir uns über einen eigens für uns bereit gestellten Parkplatz, an dem ein Schild mit dem Text "Reserviert für Bauherren Plutka" hing. Naja, schau'n mer mal. Mit den ersten Grundrissideen und schon recht konkreten Vorstellungen im Gepäck machten wir uns sogleich mit der Beraterin ans Werk. Am Ende des Termins rauchten uns schon etwas die Köpfe, aber immerhin hatten wir eine erste Preisschätzung für unser Traumhaus und auch viel über die Vorgehensweise und die Qualitäten von Viebrockhaus erfahren. Letztendlich haben uns aber dann doch nicht für Viebrockhaus entschieden.

Danach statteten wir der Immobilienmesse der Sparkasse Osnabrück und einigen Hausbesichtigungen einen Besuch ab, wodurch wir weitere Bauunternehmen aus der Region kennen lernten. Aber erstmal wieder zurück zum Grundstück, denn ohne dieses plant kein Unternehmen gerne bzw. bietet an, wie wir berechtigterweise noch lernen mussten.